Erwacht zum Leben im Geist der Freiheit

Die Enwicklung von 1998 bis 2010

Grundidee: Eine Kultur definiert sich durch ihre Bilder. So drückt sich eine Kultur in ihrer Architektur, ihren Symbolen und Kunstwerken aus.

Am Anfang des Projektes im Jahr 1998 stand die Berliner Mahnmaldebatte. Mir fiel auf, dass sich diese Debatte um sich selbst drehte. Wirklich neue Perspektiven hatten keine Chance, überhaupt wahrgenommen zu werden. Durch eine therapeutische Ausbildung empfand ich, dass es sich mehr noch als um eine Frage nach der richtigen Architektur, um die Frage nach dem richtigen Umgang mit einem Trauma handelt.

Das Projekt eine Stätte des Friedens und wahrgenommener positiver Verantwortung für unser Land zu bauen und die Philosophie eines anderen Gedenkens für das Leben wurde 1999 im Buch "Friedensmal Wendepunkt" (Jahn & Ernst Verlag) der Öffentlichkeit vorgestellt und über Presseartikel, weit mehr als 1000 Briefsendungen an Multiplikatoren und vor allem über diese Website, die es seit dem Jahr 1998 gibt, verbreitet.

Der Begriff Friedensmal neben der bekannten Kategorie Friedensdenkmal beginnt sich zu etablieren. Ein Friedensmal soll nichts Statisches sein, sondern es soll einen Prozess darstellen: vom Mahngedanken in die Friedensabsicht. Es spricht von der Wandlung von „Staub zu Licht” (Philosophie von Nelly Sachs). Im Garten der Freiheit findet sich heute das Friedensmal im Jerusalem Friedensmal.

Im Jahre 2001 wurde der Verein gegründet, der die finanziellen Möglichkeiten für das Projekt durch das Sammeln von Spenden über viele Jahre hinweg schuf.

Im Jahre 2004 hatte ich eine Privataudienz beim Dalai Lama, bei der ich ihm meine Vision vorstellte. Das machte Eindruck zu Hause, was bei der Genehmigung half.

Im Jahre 2006 konnte schließlich das Grundstück für das Projekt gekauft werden. Der hessische Ministerpräsident Roland Koch spricht sich in einem persönlichen Anschreiben für die Verwirklichung des privaten Vorhabens aus (siehe Kommentare).

Im Jahr 2008 spricht sich bei der Neujahrsansprache der katholische Dekan Thomas Groß, der für diesen Bezirk zuständig ist, für dieses Projekt aus. Mir war es immer ein Anliegen, dass dieses Projekt auch als religiös verbindend, ohne die Unterschiede zu verwischen, verstanden und angenommen wird.

Im Jahr 2010 ist der Verein in der Lage, mit dem Bau der Friedens- und Freiheitsstätte zu beginnen, da es schien, dass die Voraussetzungen geschaffen wären, dass sie verstanden und angenommen würde. Ohne die richtigen Verbindungen zu den etablierten Kreisen etwas Neues ins Bewußtsein zu rücken ist schwierig. Doch die neuen Gedanken können nur aus den unetablierten Bereichen kommen, einen anderen Weg gibt es nicht. Das soll allen anderen Menschen mit neuen Ideen, die noch nicht recht angenommen werden, Mut machen.

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Der Zeitraum für die Entwicklung dieses Projektes mag in der heutigen Schnelllebigkeit als eine lange Zeit erscheinen. Bedenkt man jedoch, dass es einen Paradigmenwechsel umfasst, sind die vergangenen Jahre keine lange Zeit. Nehmen Sie sich also auch bitte etwas Zeit zum lesen. Es war viel Mühe diese Gedanken zu entwickeln, aufzuschreiben und eine Friedensstätte daraus zu entwickeln und diese dann auch wirklich zu bauen.

Auf der Ebene der Ideen sind die Ursachen gesetzt, d. h. also in unserem Denken. Der Wirkung begegnen wir dann in der Welt. Wer verändern will, muss es auf der Ebene der Ideen tun. Wir denken in Worten und Bildern, die vorhanden sein müssen. Die Idee teilt sich so mit.