Erwacht zum Leben im Geist der Freiheit

Medienberichte


Im Martin Buber Haus
Prof. Dr. Judith Buber Agassi wird Ehrenmitglied

FRIEDENSMAL Künstler Thomas Zieringer stellt sein Werk im Martin-Buber-Haus in Heppenheim vor. Die ungewöhnliche Privatinitiative „Friedensmal” hatte seit seiner Entstehung in der Region polarisiert, aber zugleich international ein positives Echo gefunden. Das Martin Buber Haus, Sitz des internationalen Rates der Christen und Juden (ICCJ), hatte den Künstler für die September-Vortragsreihe eingeladen.

Überraschendes ereignete sich gleich zu Beginn der Veranstaltung. Der Vortrag wurde in jenem Haus in Heppenheim gehalten, in dem der jüdische Religions-philosoph Martin Buber von 1916 an wohnte. 1938 war er mit seiner Frau Paula und der Enkelin Judith vor den Nazis nach Jerusalem geflohen.

Karl Netzer aus dem Publikum stand auf, ergriff das Wort und bewegte so den Referenten dazu, seine gerade begonnene Rede gleich wieder abzubrechen. Dies sei das Geburtshaus seiner guten Freundin Judith Buber Agassi, sagte er und ging dabei im Saal nach vorne. Die Professorin Buber Agassi (90), seit 2004 Ehrenbürgerin der Stadt Heppenheim, wollte die Arbeit des Vereins Friedensmal Wendepunkt unterstützen, führte Netzer weiter aus. Dann überreichte er dem Referenten ihre Beitrittserklärung... (Echo Zeitungen)



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Am 22. März 2013 wurde das Projekt in Israel durch eine Anzeige auf den Titelseiten der Jerusalem Post und HaAretz vorgestellt. Es zeigte die "Rose des Friedens" aus dem Friedensmal Wendepunkt im Garten der Freiheit mit dem Satz: "The opposite of the Holocaust is in a sense the Idea of Jerusalem". Diese Einweihung sollte die Beziehung zu "Jerusalem" herstellen. (Jerusalem Friedensmal: 3 Friedensrosen sollen Deutschland mit Jerusalem verbinden.)




Kommentare

Schreiben von Otto von Habsburg
Dr. Otto v. Habsburg über den jüdischen Beitrag zur europ. Kultur

Ohne den Beitrag der Juden hätten weder unsere mitteleurop. Kultur noch das christliche Abendland insgesamt entstehen können. Gerade wir Christen verdanken den Juden sehr viel. Das Alte Testament, also ein wesentlicher Teil unserer Heiligen Schrift, ist das Fundament, auf dem wir stehen. Der christliche Glaube wurzelt in der Geschichte des Volkes Israel... (Otto von Habsburg im Organ der deutschen Sektion der Paneuropa-Union 1991, Artikel: „Fundamentalistisch oder gläubig?”)



Brief von Ephraim Kishon


Die Referenzen und Kommentare zeigen den Weg von der ersten Idee für ein Friedensmal in der Berliner Mahnmal-Debatte (1998) zur Verwirklichung als Garten der Freiheit in Bensheim (Bau 2010 - 2015). Das Friedensmal ruft zu Verantwortung auf: Dass wir uns im Zusammenleben nie nachlassend und mutig um Frieden und Freiheit mühen, die auf Gerechtigkeit beruhen, sei aus einer dunklen Vergangenheit zu lernen.


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Filme

Das Jerusalem Friedensmal wurde am 21. Oktober 2012 als Teil des Gartens der Freiheit eingeweiht. Der Film zeigt die englische Version mit hebräischen Untertiteln. 




Am 27. September 2015 wurde die gesamte Friedens- und Freiheitsstätte mit einem Fest für das Leben im  Rahmen "50 Jahre Beziehungen zwischen Israel und Deutschland" eingeweiht (Bericht zur Einweihungsfeier). Der Film zeigt das Begegnungsfest mit Schülern aus Israel und Deutschland. Schirmherrin war Frau Batsheva Dagan. Sie erzählte eine  Geschichte von Flucht, Vertreibung, Leid und Tod. Aber auch eine Geschichte von Hoffnung, Kraft und der Bemühung, Hass zu überwinden und einen Neuanfang zu wagen. Aufgetretene Musiker: Dganit Daddo, eine bekannte Sängerin aus Israel und der Liedermacher Eloas Lachenmayr vom Bodensee.




Besuche: